Nähen macht glücklich! 

Ihr Lieben,

Nähen macht glücklich! Das wissen bestimmt auch einige von euch.

Nähen ist mein Hobby, meine Entspannung, mein Ausgleich. Nähen ist so anders als mein Beruf. Es ist klar, gradlinig, verspielt, kreativ, logisch und das schönste (für mich) ist, dass es immer ein sichtbares Ergebnis gibt.

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Ich habe in den vergangenen 2 Jahren unglaublich viel genäht. Für meine Miniräubertochter, für mich, für Schnittersteller.

Das war schön! Und es war toll, Teil einer Nähgemeinschaft, eines Teams, eines Projektes zu sein.

imageMein  Facebook Blog wuchs innerhalb weniger Monate um die siebenfache Zahl an Followern. Ein schönes Gefühl, eine Bestätigung, positives Feedback also… Aber macht das glücklicher? Was ist/war das Ziel?

Ich wollte ursprünglich einfach die schönen, mit Liebe und Muße angefertigte Unikate für meine Miniräubertochter präsentieren, nicht in meiner Timeline.

Dann kam der Frau Räubertochter Blog dazu. Oft lag er monatelang brach. Aber es lag mir trotzdem daran. Nur fehlte die Zeit. Wo war sie geblieben? Wurde doch die Miniräubertochter immer selbstständiger, aber sollte nicht mehr Freiraum entstehen?

Ja, er war da… Mit dem Freiraum kam auch mehr Zeit… Aber im Nähuniversum von FB verlor ich sie häppchenweise: ein Stammteam-Mitglied sein, eine Nähgruppe hier, eine Nähgruppe da, Austausch hier, Passformberichte dort… Ach, Bewerbungen für das Probenähen von tollen Schnittersteller, Stoffherstellern und natürlich das erstellen von Beiträgen und Fotos. Ich hab mir all das ausgesucht und gewünscht. Mich gefreut, war mit Begeisterung dabei.

Aber auf einmal war sie da… Die Frage: und mit welchem Ziel?

Ich war auf dem Lillestofffestival 2015 und hatte eine tollen Workshop bei Chris Libuda. Bloggen Intensiv. Einige Frauen von tollen Blogs, die ich super gern lese, saßen auch dabei.

Und da war die Aufgabe: wer ist deine Leserin? Quasi, die Person für die du schreibst und blogst?

Tja, wer war sie? Wer sollte sie sein? So recht wusste ich es nicht. Aber ich wusste, was mein Blog nicht sein sollte: eine reine „probegenäht für…Plattform“. Aber steuerte ich nicht grad darauf hin? So ganz unreflektiert? Hm…

So habe ich erstmal Pause genommen. Von FB, dem immer größer, schneller, lauter werdenden „Nähzirkus“.  (So kam er mir vor).

Und es tat gut! Ja, richtig gut!

Ich hatte Zeit. Zu nähen, was mir in den Sinn kam, Zeit nicht zu nähen, Zeit auf dem Sofa am Abend mit Herrn Räubertochter gemeinsam den Tag ausklingen zu lassen.

Die Kamera ruhen zu lassen. Keine Bilder bearbeiten… (Da bin ich eh noch in den Kinderschuhen).

Ich hab Instagram ausprobiert.  Einfach, fix, ohne Tamtam.

Und nun geh ich neue Wege, hab meinen Fokus neu ausgelotet und mich wieder geerdet.
Ich mag mein Frau Räubertochter-Projekt sehr! Es ist ein Wegbegleiter, ein Ausgleich und wächst, verändert sich, erfindet sich neu und ist doch eine Konstante,wie ein Teil von mir und meiner kleinen Familie.

Nähen macht glücklich.  Und so, wie es nun ist, macht es mich glücklich.

Ich freue mich über euch Leser, Wegbegleiter! Einige sind schon laaaaange mit dabei, andere finden hierher. 👍🏻😊 Willkommen! Vielleicht mögt ihr mir erzählen, wie ihr hierher gefunden habt?

Und was macht euch glücklich?

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